Seit 2008 arbeiten wir daran, die Emissionen an unseren Standorten zu reduzieren. Der wichtigste Hebel dafür ist die Dekarbonisierung der Produktion: An unseren deutschen Standorten setzen wir auf Strom aus erneuerbaren Quellen.
Unsere Treibhausgasemissionen in Scope 1 + 2 konnten wir in den letzten Jahren deutlich reduzieren. Wir sind uns bewusst, dass der größte Teil unserer Emissionen im Scope 3-Bereich liegt. Deshalb wollen wir uns auch in diesem Bereich ein ambitioniertes Ziel setzen. An der Festlegung dieses Ziels arbeiten wir gerade und haben uns Ende 2025 zur Science Based Targets initiative (SBTi) verpflichtet.
Sonne und Wind liefern nicht immer gleichmäßig Energie. Unsere Lösung: Ein virtuelles Kraftwerk verbindet den Strom aus den regenerativen Anlagen all unserer Standorte und verteilt diese Energie genau dorthin, wo sie gebraucht wird. Seit Ende 2025 decken wir so unseren gesamten Strombedarf bilanziell aus erneuerbaren Quellen. Das Beste daran: Andere Unternehmen können mitmachen und ihren selbst erzeugten, regenerativen Strom einspeisen. So wächst unser gemeinsames Budget an Strom aus Wind, Sonne und Biogas, von dem alle Partner nach Bedarf profitieren.
Was sonst als Abwasser entsorgt wurde, sorgt nun für sichere Straßen im Winter: Was mit einem Pilotprojekt begann, ist heute etablierte Praxis. Develey stellt in der Region Dingolfing bereits seit einigen Jahren Salzlake aus der Gurkenproduktion als umweltschonenden Streusalz-Ersatz für den Winterdienst bereit. Rund um Dingolfing können so bereits jährlich rund 140 Tonnen Salz und knapp eine Million Liter Wasser eingespart werden.
Bereits im Jahr 2013 haben wir in Unterhaching ein zukunftsweisendes Energiekonzept realisiert: Die Kälteanlage wird mit CO₂ betrieben und ein Teil der Prozesse läuft dank der Nutzung von Tiefengeothermie mit Erdwärme. Auch in Dingolfing investieren wir konsequent in moderne Lösungen: Schon 2012 ging ein Holzhackschnitzelwerk in Betrieb, ergänzt durch ein Blockheizkraftwerk, eine Photovoltaikanlage sowie eine biologische Abwasserreinigung, mit der wir zusätzlich auch Biogas gewinnen. So verbinden wir technologische Innovationskraft mit unserem Anspruch auf langfristig verantwortungsvolles Wirtschaften.
Develey setzt zunehmend auf pflanzliche Zutaten. Das Senfsortiment ist komplett vegan, viele Feinkostsaucen ebenfalls.
Weniger Verpackung bedeutet weniger Material, weniger CO₂ in der Logistik und weniger Restmüll. Unsere Herausforderung: möglichst ressourcenschonende Lösungen bei gleichzeitigem Produktschutz. Dabei setzen wir auf kreative Ansätze und recycelbare Materialien wie rPET und Kartonagen.